Bewilligungen der E-Auto-Förderung: die Statistik 2026

Das BAFA veröffentlicht regelmäßig, wie viele Anträge es bewilligt hat. Hier sind die Zahlen vom Oktober aufbereitet und je Modell mit den Neuzulassungen des Kraftfahrt-Bundesamts verglichen.

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Wie viele Haushalte wie Ihrer schon gefördert wurden

Bewilligungen in Ihrer Gruppe

21.337

Einkommensgruppe45.001 € – 60.000 €
Anteil an allen Bewilligungen21,8 %

BAFA-Statistik, Stand 1. Oktober 2026.

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Bis zum 1. Oktober 2026 hat das BAFA 97.790 Anträge auf E-Auto-Förderung bewilligt und 432 Millionen Euro ausgezahlt, in den 135 Tagen seit Öffnung des Portals am 19. Mai 2026. 92 % der Bewilligungen betrafen reine Elektroautos, 8 % Plug-in-Hybride. Kauf und Leasing waren fast gleich häufig: 49.328 zu 48.462. Mehr als die Hälfte der Förderungen, 52 %, ging an Haushalte mit höchstens 45.000 € zu versteuerndem Einkommen. Haushalte über 80.000 €, die nur dank ihrer Kinder gefördert wurden, machten 3 % aus. 34 % der geförderten Haushalte hatten mindestens ein förderrelevantes Kind. Die meisten Bewilligungen erhielt Tesla mit 12.155, vor Skoda und Cupra. Je Modell lagen Tesla Model Y und Skoda Elroq vorn. Vergleicht man die Bewilligungen mit allen Neuzulassungen von Januar bis September, zeigen sich große Unterschiede: Kleinwagen wie der Leapmotor T03 wurden zu einem großen Teil gefördert gekauft, Modelle mit vielen Firmenwagen wie der Skoda Enyaq nur zu einem kleinen.

Die Kennzahlen

Die folgenden Zahlen stammen aus dem Zwischenbericht des BAFA mit Stand 1. Oktober 2026, 0 Uhr. Gezählt werden bewilligte Anträge, nicht eingereichte und nicht ausgezahlte.

Bewilligungen der E-Auto-Förderung, Stand 1. Oktober 2026
KennzahlWertAnteil
Bewilligungen97.790
Ausgezahlt432 Mio. €
Reine Elektroautos89.59491,6 %
Plug-in-Hybride8.1968,4 %
Kauf49.32850,4 %
Leasing48.46249,6 %

Wenige Tage nach diesem Stichtag meldete das Bundesumweltministerium am 5. Oktober 2026, dass Anfang Oktober die Marke von 100.000 Bewilligungen erreicht wurde; eine neue Aufschlüsselung dazu hat das BAFA noch nicht veröffentlicht. Die Bewilligungen bis zum Stichtag entsprechen rechnerisch gut 724 Bewilligungen je Tag seit dem Start. Die ausgezahlte Summe je Bewilligung liegt bei 4.418 €; da zwischen Bewilligung und Auszahlung einige Wochen liegen, ist das eher eine Untergrenze.

Nach Einkommen und Kindern

Bewilligungen nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen
HaushaltseinkommenBewilligungenAnteil
0 € bis 45.000 €51.20952,4 %
45.001 € bis 60.000 €21.33721,8 %
60.001 € bis 80.000 €22.56023,1 %
80.001 € bis 85.000 €2.0452,1 %
85.001 € bis 90.000 €6390,7 %

Über die Hälfte der Förderungen ging in die erste Stufe. Die beiden Gruppen über 80.000 € sind klein, weil dort nur Haushalte mit förderrelevanten Kindern zum Zug kommen: zwischen 80.001 € und 85.000 € mit mindestens einem Kind, darüber mit mindestens zwei. Wie die Grenzen genau wirken, steht unter Einkommensgrenze.

Bewilligungen nach Haushaltsstruktur
HaushaltBewilligungenAnteil
ohne förderrelevantes Kind64.97666,4 %
mit einem Kind11.42411,7 %
mit zwei oder mehr Kindern21.39021,9 %

Auffällig ist, dass Haushalte mit zwei oder mehr Kindern fast doppelt so oft vertreten sind wie Haushalte mit einem Kind. Ein Grund liegt in der Regel selbst: Zwei Kinder heben die Grenze auf 90.000 € und erhöhen den Betrag zweimal. Mehr dazu unter Kinderbonus.

Nach Marken

Die 15 Marken mit den meisten Bewilligungen
PlatzMarkeBewilligungenAnteil
1Tesla12.15512,4 %
2Skoda7.2247,4 %
3Cupra6.2296,4 %
4Leapmotor5.8165,9 %
5BYD5.8145,9 %
6Renault5.7215,9 %
7Volkswagen5.4645,6 %
8Kia5.4245,5 %
9Hyundai4.9885,1 %
10BMW4.6794,8 %
11Ford4.3404,4 %
12Citroën3.7973,9 %
13Fiat3.5353,6 %
14Opel3.2503,3 %
15Peugeot2.6492,7 %

Nach Modellen, neben den Zulassungen

Das BAFA nennt auch Bewilligungen je Modell. Diese Seite stellt sie neben die Neuzulassungen desselben Modells von Januar bis September 2026 aus der Statistik FZ10 des Kraftfahrt-Bundesamts. Varianten eines Modells sind zusammengefasst. Das Verhältnis ist kein exakter Anteil: Das KBA zählt alle Zulassungen ab Januar, auch Firmenwagen, Vermieter und Händler; das BAFA zählt bewilligte Anträge, die erst ab Mai möglich waren und mit einigen Wochen Verzug bearbeitet werden. Es zeigt aber, bei welchen Modellen private, geförderte Käufe eine große Rolle spielen.

Die 15 Modelle mit den meisten Bewilligungen
ModellBewilligungenNeuzulassungen Jan. bis Sep.Verhältnis
Tesla Model Y8.29729.46428,2 %
Skoda Elroq5.71030.89918,5 %
Tesla Model 33.84515.06925,5 %
Leapmotor T033.5617.77045,8 %
Volkswagen ID.33.54124.35214,5 %
Hyundai Inster3.33710.11933,0 %
BMW iX12.93917.31917,0 %
Cupra Born2.80612.85921,8 %
Citroën ë-C32.51310.66723,6 %
Dacia Spring2.4027.64931,4 %
Fiat 500e2.1377.53428,4 %
Renault Renault 51.9637.11327,6 %
Kia EV31.9347.35426,3 %
Cupra Tavascan1.68710.43016,2 %
Ford Explorer1.5438.74017,7 %

Die höchsten Verhältnisse haben Leapmotor T03 (45,8 %), Fiat Grande Panda Elektro (34,1 %), Hyundai Inster (33,0 %), Renault Renault 4 (31,7 %), Dacia Spring (31,4 %). Die niedrigsten haben Skoda Enyaq (4,9 %), BYD Seal U DM-i (12,7 %), Volkswagen ID.3 (14,5 %), Volvo EX30 (15,4 %), Cupra Tavascan (16,2 %). Das passt zu einem einfachen Bild: Günstige Kleinwagen werden oft von Privatleuten mit mittlerem Einkommen gekauft, die gefördert werden; größere Modelle laufen häufiger als Firmen- oder Dienstwagen, die nicht förderfähig sind. Was die Modelle kosten und was nach der Förderung bleibt, zeigt förderfähige Modelle.

Kauf und Leasing in der Statistik

Dass Leasing mit 48.462 Bewilligungen fast so häufig ist wie der Kauf mit 49.328, überrascht nur auf den ersten Blick. Leasing ist bei neuen Elektroautos seit Jahren verbreitet, und die Förderung gilt für Privatleasing ab einer Mindestlaufzeit genauso wie für den Kauf. Für Antragsteller bedeutet das: Wer least, steht mit seinem Antrag nicht am Rand, sondern in der Mitte der Statistik. Was beim Leasing anders ist, vor allem bei Laufzeit, Anzahlung und Rückgabe, steht unter Leasing.

Plug-in-Hybride: ein kleiner Anteil

Nur 8,4 % der Bewilligungen betreffen Plug-in-Hybride. Das liegt an den strengeren Bedingungen: Ein Hybrid muss beim CO2-Ausstoß oder bei der elektrischen Reichweite bestimmte Werte erreichen, und das Angebot an solchen Modellen ist kleiner. Hinzu kommt, dass viele Hybride als Dienstwagen gefahren werden und deshalb gar nicht gefördert werden können. Wer einen Plug-in-Hybrid in Betracht zieht, sollte die Werte des konkreten Modells vor dem Kauf prüfen, nicht erst beim Antrag.

Was die Zahlen für Ihren Antrag bedeuten

Die Statistik sagt nichts darüber, ob ein einzelner Antrag bewilligt wird; darüber entscheiden allein die Bedingungen der Richtlinie. Sie hilft aber, drei Dinge einzuordnen. Erstens: Die Förderung ist kein Programm für wenige. Bei fast 98.000 Bewilligungen in wenigen Monaten ist ein sauber gestellter Antrag Routine. Zweitens: Haushalte mit mittlerem Einkommen sind die größte Gruppe. Wer glaubt, mit einem normalen Gehalt zu viel zu verdienen, sollte das zu versteuernde Einkommen aus dem Steuerbescheid nachsehen, nicht das Brutto. Drittens: Kinder zählen. Gut ein Drittel der geförderten Haushalte hatte förderrelevante Kinder, und gerade oberhalb von 80.000 € entscheiden sie über Förderung oder keine.

Ein Beispiel: Ein Paar mit zwei Kindern und einem gemeinsamen zu versteuernden Einkommen von 84.000 € fällt in die Gruppe zwischen 80.001 € und 85.000 €. Ohne Kinder läge es über der Grenze. Mit zwei förderrelevanten Kindern ist es förderfähig und gehört zu den rund 2.045 Haushalten dieser Gruppe. Wie hoch der Betrag genau ist, rechnet der Mini-Rechner oben oder der Förderrechner aus.

Woher die Zahlen kommen und wie oft sie sich ändern

Das BAFA veröffentlicht die Statistik als PDF auf seiner Seite zur E-Auto-Förderung, in unregelmäßigen Abständen. Die Modellzahlen des KBA stammen aus der Reihe FZ10, die jeden Monat die Neuzulassungen nach Marke und Modellreihe ausweist. Diese Seite übernimmt beide Quellen mit Datum und rechnet die Anteile selbst aus. Abweichungen um wenige Fälle entstehen, wenn das BAFA Modellnamen anders schreibt als das KBA oder Varianten getrennt zählt. Das Verhältnis je Modell ist deshalb nur ein Richtwert und keine amtliche Zahl des BAFA oder des KBA.

Was die Statistik nicht zeigt

  • Wie viele Anträge eingereicht, aber noch nicht bewilligt oder abgelehnt wurden.
  • Wie viel Geld insgesamt noch zur Verfügung steht.
  • Die Verteilung nach Bundesländern oder Altersgruppen.
  • Wie viele Haushalte über der Einkommensgrenze ein Elektroauto ohne Förderung gekauft haben.

Wer wissen will, wie lange die Förderung noch läuft, findet die bekannten Termine und offenen Fragen unter Laufzeit der Förderung. Der Mini-Rechner oben ordnet Ihr Haushaltseinkommen in die Gruppen der Statistik ein.

Was Käufer fragen

Wie viele Anträge auf E-Auto-Förderung wurden bisher bewilligt?

Nach dem Zwischenbericht des BAFA mit Stand 1. Oktober 2026 wurden 97.790 Anträge bewilligt und 432 Millionen Euro ausgezahlt. Davon entfielen 89.594 auf reine Elektroautos und 8.196 auf Plug-in-Hybride. Das BAFA aktualisiert die Statistik in unregelmäßigen Abständen; diese Seite übernimmt jede neue Fassung mit Datum.

Welche Automarke hat die meisten E-Auto-Förderungen bekommen?

Tesla mit 12.155 Bewilligungen, vor Skoda mit 7.224 und Cupra mit 6.229. Nach Konzernen liegt die Volkswagen-Gruppe vorn, weil sie mehrere Marken bündelt. Die Statistik zählt bewilligte Anträge, nicht verkaufte Autos; Käufe ohne Förderung, etwa Firmenwagen oder Haushalte über der Einkommensgrenze, fehlen darin.

Warum werden manche E-Auto-Modelle kaum gefördert gekauft?

Weil viele Neuzulassungen gar nicht förderfähig sind. Firmenwagen, Dienstwagen, Autos von Vermietern und Händlerzulassungen fallen heraus, ebenso Haushalte über der Einkommensgrenze. Modelle, die oft als Dienstwagen gefahren werden, haben deshalb einen kleinen Anteil geförderter Käufe, günstige Kleinwagen für Privatleute einen großen. Der Vergleich ist ein Hinweis, keine genaue Quote.

Profitieren vor allem Haushalte mit geringem Einkommen von der Förderung?

Gemessen an der Zahl ja. 52 % der Bewilligungen gingen an Haushalte mit höchstens 45.000 € zu versteuerndem Einkommen, das ist die Stufe mit den höchsten Beträgen. Weil das zvE deutlich unter dem Bruttoeinkommen liegt, gehören dazu aber auch viele Haushalte mit mittleren Gehältern.

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Richtlinie, Gesetze und Quellen

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Herausgeber von Rechnern zur E-Auto-Förderung: Zuschuss je Haushalt, Nettopreis je Modell, THG-Prämie und Kfz-Steuer

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